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Tresor Sicherheitsstufe b

zusätzliche Zertifizierung durch Europäische Norm

Was ist die Sicherheitsstufe b?

Tresore, die lediglich die Sicherheitsstufe B aufweisen entsprechen keiner offiziellen Zertifizierung. Die Richtlinien für die Sicherheitsstufe beziehen sich lediglich auf die Bauweise des Tresors, bezeugen allerdings nicht die Qualität. Auf Grund von Mängeln an Tresoren die dieser Richtlinien entsprechen, wurde das Einheitsblatt VDMA 24992, das die Bauweise für Tresore mit der Sicherheitsstufe B beinhaltet, ersatzlos zurückgezogen (Lesen Sie Die Geschichte des Einheitsblatt VDMA 24992). Die Richtlinien wurden durch die Europäischen Richtlinien EN 14450 ersetzt.
Wir bieten Tresore an, die den Richtlinien der Sicherheitsstufe B entsprechen und die Zertifizierung der EN 14450 besitzen.
Da viele Versicherungen immer noch auf die Richtlinien des VDMA vertrauen, prüfen wir, dass unsere Modelle weiterhin den Richtlinien dem Sicherheitsgrad B entsprechen. Um auch den aktuellen Sicherheitsstandards der ECB-S (European Certification Board - Security Systems) und deren Richtlinien für Versicherungssummen gerecht zu werden.
Somit sind Sie sicher, dass Sie in jedem Fall den Anforderungen Ihres Sachversicherers gerecht werden. Wir raten dringlich davon ab, einen Tresor mit der Sicherheitsstufe B zu kaufen, der keine Zertifizierung nach EN 14450 hat. Nach der Zertifizierung S 2 sind Sie berechtigt, Werte in dem Schrank bei privater Nutzung bis 5.000,00 € zu versichern. Laut den alten VDMA Richtlinien sind Sie bei privater Nutzung, ab einem Gewicht von 200kg, berechtig bis zu 40.000,00 € zu versichern. Klären Sie die Anforderungen mit Ihrem Sachversicherer ab.

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Der Unterschied zwischen Sicherheitsstufe S2 und b

Der große Unterschied zwischen den Sicherheitsstufen ist das Vorgehen der Qualitätsprüfung. Während Tresore mit der Klasse B gewissen Richtlinien bei der Bauweise entsprechen müssen und dann vom Hersteller selber zertifiziert werden können, sind für das Erhalten der Zertifizierung nach Klasse S 2 ausgiebige Tests von öffentlichen Prüfstellen nötig.

Somit werden nicht nur die Bauweise des Korpus und der Tür überwacht, sondern der gesamte Tresor wird auf dessen Einbruchschutz getestet. Im Vergleich zu den Richtlinien des VDMA beweisen die Zertifizierungen nach EN 14450 einen gewissen Widerstandsgrad nicht nur gegen mechanische sondern auch gegen thermisch wirkende Aufbruchswerkzeuge. Eine Baureihe mit der Zertifizierung nach EN 14450 muss halbjährig geprüft werden, sodass einem Qualitätsverlust bei der Fertigung entgegengewirkt wird.

Ein zusätzlicher Feuerschutz

Durch unser breites Angebot haben Sie die Möglichkeit einen Tresor mit der Klasse B und einen gewissen Feuerschutz zu erhalten. Wir bieten Tresore der Klasse B ohne Feuerschutz, mit leichtem Feuerschutz und mit starkem Feuerschutz an. Auch für den Feuerschutz gibt es offizielle Zertifizierungen als Beweis der Qualitätsprüfung. Die Zertifizierungen entsprechen der Euronorm 15659 für leichten, und 1047-1 für starken Feuerschutz. Die Zertifizierungen heißen LFS30P, S60P und S120P, wobei die Zahl die Dauer in Minuten des absolvierten Brandtests aussagt. Ein Brandtest wird bei über 1000°C durchgeführt (Mehr Infos in der Kategorie „feuerfeste Tresore“)

Die Geschichte des Einheitsblattes VDMA 24992

Die Richtlinien des Einheitsblattes 24992 wurden Anfang der 60er Jahre in die Wege geleitet. Der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA), eigentlich ein Zusammenschluss von Tresorherstellern, erkannte, dass es einheitliche Richtlinien für die Herstellung von Stahlschränken und Tresoren geben muss.
In den Richtlinien des VDMA 24992 wurde gefordert, dass der Korpus von einem Stahlschrank 2 Stahlbleche mit der Gesamtdicke von 4,5mm haben muss und eine Gesamtdicke von 60mm. Der Hohlraum zwischen den Wänden von 55,5 mm musste mit einem hitzebeständigen Isolierstoff gefüllt werden. Um für mehr Sicherheit zu sorgen wurde begonnen den Hohlraum mit Beton aufzufüllen, was die Sicherheit der zwei Bleche stark erhöhte. Da diese Stahlschränke die Tresore mit der Sicherheitsstufe B mit Isoliermaterial sicherheitstechnisch übertrafen, sollte diese Qualität auch den Versicherern vorzuweisen sein.
Da Beton um einiges schwerer ist als andere Isoliermaterialien wurden die Versicherungssummen an das Gewicht gekoppelt. Tresore der Sicherheitsstufe B mit einem Gewicht von mehr als 200kg sollten bei Privatgebrauch bis zu einem Wert von 40.000,00 € versicherbar sein. Tresore mit einer Sicherheitsstufe B und einem Gewicht von mehr als 300kg sollten bei gewerblicher Nutzung bis zu 10.000,00 € Versicherbar sein.
Diese Klassifizierung hat dazu geführt, dass Tresore mit Ballastgewichten gebaut wurden um diese Gewichte zu erreichen. Dies erfüllte natürlich nicht das gewünschte Ziel und die Qualität der Tresore mit Sicherheitsstufe B nahm ab, bis durch Beweise der minderen Qualität das Einheitsblatt VDMA 24992 am 31.12.2013 zurückgezogen wurde.

Offizielle Stellungnahme des VDMA

Nachdem bewiesen wurde, dass Stahlschränke die den Richtlinien der VDMA 24992 entsprechen, teilweise nicht einmal Schutz vor Aufbrüchen mit leichten Einbruchwerkzeug standhalten konnten, wurde das Einheitsblatt VDMA 24992 zurückgezogen. Der VDMA hat den Mangel eingeräumt und das Einheitsblatt VDMA 24992 zu dem 31.12.2003 ersatzlos zurückgezogen. Die Stellungnahme können Sie unter folgendem Link einsehen: Presseinformation des VDMA zum ersatzlosen Rückzug des VDMA 24992

Anhaltende Irrtümer um Sicherheitsstufe b

Hersteller haben weiterhin die Möglichkeit, Stahlschränke nach den Richtlinien des VDMA 24992 zu fertigen und die Erzeugnisse mit der Sicherheitsstufe B zu klassifizieren. Zum Kennzeichnen der Sicherheitsstufe B ist und war keine offizielle Prüfung nötig, sodass dieser Titel weiterhin vergeben werden darf. Jedoch gab es vor dem 31.3.2003, vor dem Rückzug des Einheitsblattes VDMA 24992, Stichprobentests der Stahlschutzschränke und Tresore, die auf dem Markt waren. Da das Einheitsblatt und somit die Grundlage für die Sicherheitsstufe B aber ersatzlos vom VMDA zurückgezogen wurde, ist niemand für der Überprüfung dieser Richtlinien verantwortlich.
Der VDS hat sich von den Sicherheitsrichtlinien des VDMA 24992 nach zurückziehen distanziert und die Aufführung der Sicherheitsstufe B des VDMA 24992 aus ihren Sicherungsrichtlinien 2333 für Geschäfte und Betriebe gestrichen und empfiehlt diese seit dem Rückzug des Blattes nicht mehr. Das gleiche gilt für die Sicherungsrichtlinien 0691 für Haushalte (Seite 34/35).